Mit dem G4 hat die japanische Firma GLM einen spektakulären Tesla-Fighter auf dem Pariser Autosalon (bis 16. Oktober) enthüllt. Der luxuriöse Viersitzer in fescher Sportwagenhülle fällt vor allem mit seiner Türöffner-Choreografie ins Auge. Zusätzlich hat das große Coupé einen besonders starken E-Antrieb.
Insgesamt vier Flügeltüren bietet der GLM G4. Während die vorderen Portale nach oben und vorne wegklappen, öffnen sich die Türen zum Fond nach hinten. Auf eine störende B-Säule verzichtet der Elektrosportler, entsprechend großzügig ist der Einstieg in den Innenraum, der vier weiß belederte Sportsitze und ein mit Digitalanzeigen futuristisch inszeniertes Cockpit bietet.
Ganz neu ist die Karosserie des G4 übrigens nicht, denn bekannt wurde der Luxusportler als Roadyacht GLS der holländischen Firma Savage Rivale. Bereits 2011 wurde dieser Sportwagen auf Corvette-Basis vorgestellt, jedoch bisher nicht zur Serienreife gebracht.
Feste Größe in Japan
Diesen Part will jetzt GLM übernehmen. Die japanische Firma ist eine feste Größe im heimischen Elektroauto-Markt. Seit einigen Jahren produziert GLM in Kyoto den 225 kW / 305 PS starken batterieelektrischen Sportroadster Tommy Kara ZZ. Jetzt soll mit dem G4 ein großes Sportwagen-Modell in der Hülle des Roadyacht folgen.
Angetrieben wird der rein batterieelektrische G4 von zwei Motoren, die zusammen 400 kW / 540 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen sollen. Die Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h soll weniger als vier Sekunden beanspruchen, die Höchstgeschwindigkeit dank eines mehrstufigen Getriebesystems 250 km/h betragen. Trotz des effizienzsteigernden Getriebes dürfte sich in solchen Geschwindigkeitsregionen die angegebene Reichweite von 400 Kilometer drastisch verkleinern. (sp-x)