Wegen fehlerhafter Airbags hat DaimlerChrysler am vergangenen Freitag in den USA 16.255 Wagen der Mercedes-Benz E-Klasse zurückgerufen, meldet dpa. Die Seiten-Airbags könnten unbeabsichtigt ausgelöst werden, sagte ein DaimlerChrysler-Sprecher in Stuttgart. Unfälle habe es auf Grund der Airbag-Probleme bisher nicht gegeben. Betroffen seien E-Klasse-Autos, die zwischen November 1996 und Februar 1997 gebaut wurden. In Deutschland habe es bisher keine Beanstandungen wegen der Airbags gegeben, sagte der Sprecher. Bereits seit Mitte September 2000 ruft Kia Motors Deutschland 60 Mini-Van-Modelle "Carnival" mit Dieselmotor und Automatikgetriebe zurück. Der mechanische Kettenspanner der Ausgleichswellensteuerkette müsse durch einen hydraulischen ersetzt werden, um künftige eine Über- bzw. Unterspannung zu vermeiden, teilte Kia-Pressesprecherin Petra Verlage gegenüber ASP-online mit. Dabei werde die Steuerkette geprüft und ggf. mit gewechselt. Insgesamt hat das südkoreanische Transportministerium eine Rückrufaktion von mehr als 110.000 Fahrzeugen angeordnet. Neben weltweit 100.000 Carnival-Modellen müssen auch 10.060 "Carens" in die Werkstätten. Da die europäischen Carens-Modelle aber andere Motoren einebaut haben, sind laut Verlage keine Fahrzeuge in Deutschland von diesem Rückruf betroffen.
Rückrufe bei DaimlerChrysler und Kia

E-Klasse und Kia-Mini-Vans werden in die Werkstätten beordert