Gleich zweimal ist der Renault Espace von einem Rückruf betroffen. Im ersten Fall müssten bei 1.179 Fahrzeugen in Deutschland die elektrischen Kabelstränge überprüft werden. "Hier besteht die Möglichkeit des Aufreibens der Stromversorgungsleitungen der Einspritzdüsen auf Grund eines Kontaktes mit einem Metallteil", hieß es in einer Mitteilung der Renault Nissan Deutschland AG. Dies könne zu Motorruckeln, im Extremfall gar zum Ausgehen des Motors führen, hieß es weiter. Von der Aktion betroffen sind Modelle des Espace 2.2 dCi, die zwischen dem 1. März 2002 und dem 30. Juli 2002 gefertigt wurden. Die Kundendienstmaßnahme bestehe in einer Überprüfung der Kabelstränge. Sollten "Reibspuren" festgestellt werden müsse der Kabelstrangs durch Anbringen eines Bandes isoliert werden um so jeglichen Kontakt der Injektor-Versorgungsleitung mit Metallteilen zu verhindern, hieß es gegenüber AUTO SERVICE PRAXIS Online. Rückruf Nummer 2 betrifft 28.870 Renault Espace, die zwischen dem 1. September 1996 und dem 11. Dezember 1998 hergestellt wurden. Bei besagten Fahrzeugen könne das Seil der Winde der Ersatzradhalterung oxidieren, so Renault. Dadurch wäre das Lösen der Reserveradwinde nicht möglich, wodurch die Gefahr des Zerreißens des Seils der Winde besteht. Angaben zur Art und zum Umfang der Kundendienstmaßnahme machte Renault in diesem Fall nicht. "Die Kunden sind informiert worden", hieß es lediglich. (tc)
Rückrufe bei Renault
Espace-Baureihe gleich zweimal betroffen / Probleme bei Stromversorgung der Injektoren und Reserveradwinde