Durch defekte Gasgeneratoren herrscht Verletzungsgefahr durch Metallfragmente bei einer Airbag-Auslösung. Dieses Takata-Airbag-Mantra nimmt kein Ende. Nun ruft Citroën weltweit über 1,4 Millionen Fahrzeuge der Modelle C3 und DS3 in die Werkstätten zurück. Betroffene Fahrzeuge wurden zwischen 2009 und 2017 produziert. Das KBA überwacht die Maßnahme. In Deutschland sind über 7.500 Fahrzeuge und Halter betroffen. Der Defekt betrifft sowohl den Fahrer- als auch den Beifahrerairbag. Um das Risiko zu minimieren, werden die betroffenen Airbags in den Vertragswerkstätten kurzerhand ausgetauscht.
Überwachung durch das KBA
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht den Rückruf und hat die Referenznummer "13844" für die Maßnahme vergeben. Der Hersteller führt den Rückruf intern unter dem Code "MN9". Im März 2025 wurde ein weiteres Update bekannt: Das KBA initiierte einen zusätzlichen Rückruf mit dem Code "NQ3 (Batch 1)" für 582.445 Citroën C3 und 285.297 Citroën DS3.
Unfälle und Folgen
Bisher sind neun Unfälle in Zentraleuropa sowie 16 weitere weltweit bekannt, die mit dem Airbag-Defekt in Verbindung stehen könnten. Citroën empfiehlt betroffenen Haltern, sich umgehend an eine Vertragswerkstatt zu wenden, um die notwendigen Maßnahmen durchführen zu lassen.
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